Strategie von ad2.0

Um web2.0-Vermarktung anbieten zu können, muss man genauso eine funktionierende Unternehmensstruktur haben, wie als klassischer Onlinevermarkter. Das war uns bewusst und daran arbeiten wir derzeit massiv im Hintergrund. Obwohl ich schon mehrere Onlinevermarktungs-Unternehmen aufgebaut habe, ist es jedesmal wieder eine Herausforderung. Denn das Wichtigste sind die Mitarbeiter in solch einem Unternehmen. Und diese sind derzeit nicht gerade leicht zu finden. Aber ohne funktionierende Einheit möchte ich nicht starten, denn das wäre unseriös. Deshalb mussten wir auch viele Anfragen etwas vertrösten.

Es gibt für uns zwei Möglichkeiten:
1. Aufbau einer eigenen Struktur (sehr zeitintensiv)
2. Kauf eines etablierten Anbieters mit bestehender Struktur (teuer, aber schneller umsetzbar)

Wir sind derzeit mit den Gesellschaftern von mehreren kleinen Vermarktern im Gespräch, um diese zu übernehmen. Ich denke, dass es in den nächsten Tagen etwas Konkretes zu berichten gibt.

5 Reaktionen zu “Strategie von ad2.0”

  1. Frank Pelster

    Heißt das, ihr wollt einen bestehenden Vermarkter übernehmen? Gibt es denn überhaupt noch relevante Player am Markt, die man kaufen kann? Und was kostet das? Da müsst ihr ja schon ein paar Millionen hinlegen. Macht das Sinn? Vermarkter bestehen doch nur aus Personen. Wenn diese weggehen, ist der Vermarkter wertlos.

  2. stefano picco

    ich persönlich wäre für variante eins, vor allem weil man so auch leute ins boot holt die zu 100% mit web2.0 aufgewachsen sind … ^^

  3. Jens Kunath

    @Frank:
    Du hast mit vielen Deiner Argumente recht. Ein Vermarkter ist personenabhängig. Natürlich gibt es Verträge mit Seiten, aber die haben in der Regel nur 2-3 Jahre Laufzeit. Und es gibt auch kaum noch unabhängige Anbieter die für eine Übernahme interessant sind.

    Dennoch ist es eine Option, die ich sehr genau prüfe. Denn der Zeitgewinn wäre sehr vorteilhaft und am Ende spart man ggf. sogar Geld.

    Viele Grüße

    Jens Kunath

  4. Rene Glembotzky

    Alternative 3 (mittelteuer, mittelschnell):

    -Einstellung einer richtig guten “Vertriebssau” (wer hatte denn den Begriff letztens geprägt?) mit langjähriger Erfahrung für den Vertrieb.

    - Einstellung eines richtig guten Einkäufers mit Connections zu Seitenbetreibern und kleineren Networks

    - Entwicklung eines Vertriebskonzepts zur Positionierung des Vermarkters mit Konzentration auf wenige wesentliche “spitze” Produkte

    Grüße,
    Rene

  5. Sebastian Fiebiger

    @jens

    Der Kauf eines “Vermarkters” (=Unternehmen) macht imho kaum Sinn. Denn so ein Unternehmen ist kaum mehr wert als sein Sales-Team. Und ob das bei einer “Übernnahme” da bleibt, ist sehr fraglich.

    Sinnvoller ist es da schon, einen guten Verkäufer zu “organisieren”, der ein eigenes Sales-Team aufbaut. Dabei gibt es (vor allem aufgrund der eher unterdurchschnittlichen Bezahlung) vor allem bei den großen Mediaagenturen noch interessante Leute, die über ein gutes Kontaktnetzwerk verfügen ;-)

    Viele Grüße vom Wannsee,

    Sebastian

    PS: Unsere “Beitrag” zum Web 2.0 launcht in 3-5 Wochen

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